Gutes Editorial- oder Corporate-Design setzt das Verstehen und Ausbalancieren verschiedenster Aspekte voraus: Des Inhalts, der Zielgruppe, der Macher, der Entscheider und schließlich der Stil- und Ideenwelt, für die der Gestalter steht.

Anspruch und Zielgruppe gehen Hand in Hand, Gestaltung geht voraus. Ein gutes Einfühlungsvermögen in alle relevanten Aspekte eines Objektes bringt neue, zeitgemäße, individuelle Lösungen hervor.

Mit über 18 jähriger Erfahrung, Sicherheit in Urteil, ästhetischem Gespür und Entschiedenheit in der Gestaltung, finde ich durch Reduktion und Ordnung zu einer für den Auftraggeber und sein Produkt optimalen gestalterischen Umsetzung.

Das wichtigste Kapital aller bestehenden Printobjekte sind seine Abonnenten und regelmäßigen Leser. Bei neuen Marken ist es die angepeilte Zielgruppe. Editorial- bzw. Corporate-Design muss ihre Bedürfnisse respektieren und ihnen dienlich sein. Nachvollziehbare Strukturen und eine gut durchdachte Leserführung helfen ihnen dabei, sich zu orientieren.

Ich glaube an die Bedeutung der Printmedien, auch in Zeiten des Internets. Solange der Mensch sich im dreidimensionalen Raum bewegt, ein haptisches Wesen ist, wird er sich sinnlich betätigen und den Wert (be-)greifbarer Medien schätzen. Ein Printobjekt ist immer unmittelbar, real, schafft Vertrauen und bleibt Teil der ganz privaten Lebenswelt. Erfolg ist den Magazinen beschieden, die diesen Bedürfnissen begegnen. Für diese Überzeugung stehe ich mit meiner Arbeit.

Denn wir Medienmacher haben eine wichtige Verantwortung: den Produkten, für die wir arbeiten, in ihrer kurzen Lebensphase – zwischen Kreation und Altpapier, zwischen Klick und Klick – durch Inhalt, Form und Leserführung Sinn und Kraft zu geben, damit die Zielgruppe optimal unterhalten und informiert wird!